Mittwoch, 4. Oktober 2017

An alle Bürgermeister und Entscheider in den Gemeinden des Markgräflerlandes

An alle Bürgermeister und Entscheider in den Gemeinden des Markgräflerlandes

Es ist ein großes Ziel, einer Marke Markgräflerland auf die Beine zu helfen und damit die touristische Entwicklung zu beeinflussen. Mit einer groß angekündigten Versammlung in Bad Bellingen: „ Interkommunales Tourismusmarketing“ zeigten circa 15 Zuhörer Interesse an dem Thema. Die Vorträge von Herrn Thorsten Rudolf (Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH) und Herrn Professor Valentin Weislämle (Tourismusfachmann) waren äußerst interessant und Professor Weislämle vertrat die These, man brauche 1.) einen Kümmerer, 2.) eine Projektgruppe und das Einbinden von privaten Partnern, 3.) ein Handlungskonzept und 4.) einen externen Moderator.
Während der Versammlung meldete Bürgermeister Hoffmann an, dass er den Kümmerer geben würde, obwohl jeder wusste, dass Herr Hoffmann sich vier Monate später als Bundestagsabgeordneter für Berlin wählen lassen wollte. Es war allen klar, die Veranstaltung diente als Pressefoto - Wahlkampfunterstützung. Betrachtet man die Erfolgstory der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, so wurde einigen der Zuhörer der Veranstaltung in Bad Bellingen klar, man sollte den Hochschwarzwäldern nacheifern. Dass Dr. Hoffmann sich als Antreiber der neuen Marke Markgräflerland machen wollte, obwohl es klar war, dass seine Zeit als endlich anzusehen war,  löste es doch einigen Beherbergungsbetreibern Aktivitäten aus. In einem Arbeitskreis mit Unterstützung von Professor Weislämle wurde ein Aktionspapier erarbeitet und an alle Bürgermeister und Gemeinderäte der Region versandt, mit der Bitte, eine Einladung auszusprechen, um die Diskussion für eine Marke Markgräflerland auf die Beine zu stellen.
Dr. Christoph Hoffmann ist jetzt für die FDP in Berlin, wo er mit seinem Wahlkampfversprechen: „ Deutschland und Europa zu retten“, Politik macht. Das heißt, wir sollten uns jetzt selbst kümmern. Nehmen wir alle die Chance wahr und es ist höchste Zeit, mit einem Standbein Tourismus die eigenständige Wirtschaftlichkeit der Region Markgräflerland zu stärken. Nur wenn es endlich zu Diskussion in einer großen Runde aller Bürgermeister des Markgräflerlandes kommt, wird die Marke Markgräflerland das Laufen lernen und kommt auf den Weg. Das muss doch machbar sein!
Sehr geschätzte Entscheider in den Gemeinden,
wir im Arbeitskreis Markgräflerland würden uns über eine Gesprächseinladung freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Heinz Wolters