Freitag, 16. März 2018

Pressearbeit



Auf eine Anfrage der Presse gab es eine Modellbesichtigung, und ich habe für diesen Termin noch einige Sachbezogene Gründe worum es wirklich geht, aufgeschrieben. 
Zum allgemeinen Verständnis stelle ich diese nachfolgend ins Netz.

Bauland für ein Hotel
Ich habe nicht verstanden, wieviel Einfluss ein Bürgermeister und die Gemeinderäte hier in Baden - Württemberg haben. Ich habe überall hier in Deutschland Golfplätze gebaut.
Der Kaufpreis der Sonderfläche B 15 war 10mal höher als für Grünland. Es ist der höchste Preis für Bauerwartungsland. Man hatte mir für die Fläche einen Bebauungsplan für ein Golfhotel zugesagt.
Im Kaufvertrag im Paragraph 6 ist festgeschrieben: „Das Grundstück ist nicht erschlossen.“ „Sämtliche Erschließungskosten und Anliegerbeiträge trägt der Käufer“.
Erschließung heißt bebaubares Grundstück. Bei der Instandsetzung der Belchenstraße verlangte man eine Beteiligung in Hinsicht der Bebauung des Hotelgrundstückes, 1/3 der Gesamtkosten.
Wir verlangten, dass der Schmutzwasserkanal, der eingebaut wurde, einen großen Durchmesser haben musste, damit der Anschluss des Hotels gesichert war. Mit der Zusage bezahlten wir 60´000 Euro Kostenanteil für die Instandsetzung der Belchenstraße.
(Plan von Herr Hamburger)

Bester Standort in Deutschland
Nach 50 Jahren „Leben auf dem Golfplatz“ und mit der damit gewonnenen Erfahrung war mir schnell klar, das Markgräflerland ist der beste Standort für ein Golfresort in Deutschland. 20 Mio. Einwohner, davon 700´000 Golfer wohnen in einer „Autoreise – Entfernung“. Golfer reisen gerne und viel. 30 Milliarden Euro geben Deutsche auf Reisen in Deutschland aus. Für eine 50% Belegung des Golf- und Tagungshotels am Quellenhof mit 3000 m² Wellnessangebot braucht es 8000 Golfer, die in ein Auto steigen und einen Kurzurlaub in Bad Bellingen machen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Golfstandort erst durch die vier Golfplätze zum Triple A - Standort geworden ist.
Diese Basis – Voraussetzungen lassen eine sichere Prognose zu. Bei 100´000 Schweizer Golfern mit 1 Stunde Fahrzeit ist eine 50% Belegungsvorhersage konservativ. Zu unseren Hebelhofgästen gehören hauptsächlich Deutsche, ebenso Franzosen, Holländer und Österreicher. Bei einer Premium – Ausstattung würden die Gäste von überall kommen und länger bleiben. Zurzeit fährt diese Klientel an Bad Bellingen vorbei.
Dr. Hoffman fragte mal, was hat die Gemeinde davon. Wir haben ein Gutachten erstellen lassen: 400´00 Euro Mittelzufluss an die Gemeinde nach Anlaufen und Vollbetrieb jährlich in die Gemeindekasse.

Unterstützung von höchster Stelle
In den ersten Jahren, in denen wir das Golfresort aufbauten hatten wir an höchster politischer Stelle Unterstützung erfahren. Das machte Mut, denn als Einzelperson ein großes Golfresort zu planen und dann auch zu bauen ist eine große Aufgabe. Ein Lebenswerk.
Nach dem das Fairway – Living Projekt von mir abgeschlossen wurde, lud Landrat Schneider im Dezember 2007 Bürgermeister Hoffmann und mich nach Lörrach ein. Es waren noch einige Sachbeamte bei diesem Gespräch anwesend. Landrat Schneider stellte gleich zu Beginn des Gesprächs klar, dass seine „Verwaltung das Golfresort unterstützt“.
Zu Ende des Gesprächs betonte Landrat Schneider nochmals: „Rechtlich ist ein Hotel auf dieser Fläche möglich, die Genehmigung dafür wird von der Gemeinde und vom Landkreis erteilt und nicht vom Regionalverband“.
Der Regierungspräsident Herr von Ungern-Sternberg schrieb mir am 22.2.2006 unter anderem folgende Sätze: „zunächst möchte ich Ihnen mein Anerkennen aussprechen, mit welchem Nachdruck Sie die Idee verfolgen und erfolgreich umsetzen, ich weiß, wie wertvoll Ihr Engagement für die Gemeinde Bad Bellingen ist, und wie erfolgreich sich das Hotelhebelhof nach der Übernahme durch Sie entwickelt. Mir ist es ein Anliegen, dass Sie weiter unsere Unterstützung erfahren.“ „Ich denke, diesen guten Willen und die Unterstützung haben Sie bei allen beteiligten Behörden erfahren, als es darum ging, Ihnen die geplante Errichtung eines Hotels im regionalen Grünzug zu ermöglichen.“
Am 15.1.2016 schrieb mir die Landrätin Marion Dammann: „ Seien Sie versichert, dass die Weiterentwicklung des Tourismusangebots im Landkreis eine Herzensangelegenheit ist. Die Gemeinde hat die Planungshoheit inne und kann einen Bebauungsplan im Einklang mit dem Flächennutzungsplan aufstellen. Dann wäre ein klassisches Hotel auf diesem Gelände realisierbar. Gerne werde ich die Gemeinde in einem nächsten Besprechungstermin zu Ihren Plänen ansprechen. Ich bitte jedoch um Verständnis, dass die Planungshoheit bei der Gemeinde liegt.
Ich hatte in den ersten 8 Jahren volle Unterstützung durch den damaligen Bürgermeister Günter Kurbjuweit und die Ratsmitglieder Herr Weisenseel, Herr Senft,  Herr Gerspacher, Herr Held, Herr Schilling, Herr Nunninger und Frau Morath. Man setzte auf Golfsport. Wir bauten die Golfplätze, übernahmen 2004 den Hebelhof und Ende 2004 haben die Entscheider der Gemeinde mich ausgesucht auch das Golfhotel zu bauen und zu betreiben. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr mutig und gab das Signal: „Mach ich“.
Dass sich mit der Wahl von Dr. Hoffmann zum Bürgermeister alles drehte, konnte ich mir zu der Zeit nicht vorstellen. Von da ab gab es nur noch Blockaden und Störfeuer. Als Bürgermeister verkündete Dr. Hoffmann im Kreisparlament: „Golf ist nicht kriegsentscheidend für Bad Bellingen“.
Ich habe am 15.1.2018 einen neuen Antrag für einen neuen Bebauungsplan für ein Golf- und Tagungshotel gestellt. Alles läuft darauf hinaus, ob die Ratsmitglieder es als Unrecht ansehen, was man in den letzten Jahren mit mir gemacht hat. Es geht für mich dabei um Ehrlichkeit. Und es geht auch um die Weiterentwicklung des Tourismus und des Golfstandortes Bad Bellingen. Da steht der neue Bürgermeister Dr. Vogelpohl im Wort, Tourismus in Bad Bellingen zu entwickeln.
In Zusammenarbeit mit allen 29 Beherbergungsbetrieben aus dem Ort können wir über den Golfsport 40´000 Übernachtungen erreichen.
Der erste Beschiss war das Golfhotel B14
Nach dem die Entscheidung in der Gemeinde gefallen war, Bad Bellingen  wolle mit Golf den Rückgang der Übernachtungszahlen bremsen, wurde 1 Golfplatz und ein 5 Sterne Hotel geplant und genehmigt. Man wollte am Golfboom in Deutschland teilhaben. Die Golfplatzplanung und die Pachtverträge bezahlte ich mit viel Geld. Auf der Parzelle B14 war ein Hotel geplant und in irgendeiner Form vorabgenehmigt.
Für das 5-Sterne-Hotel fand man keinen Investor. Ein Bauträger aus Göppingen zeigte Interesse und wollte Ferien – Appartements bauen und mit Teileigentum finanzieren. Mir sagte man, das sind Appartements mit wechselnden Gästen, die alle ein bis zwei Wochen zum Golfspielen ins Markgräflerland kommen.  Rezeption mit einer Managerin wurden präsentiert. Ein Schwimmbad war in der Anlage geplant. Mir wurde signalisiert, dass die Gäste hauptsächlich Golfer sein würden.
Wir bauten einen zweiten Golfplatz in Bamlach und ich ging mit der Absicht schwanger, ein großes Golfresort für die Region zu bauen.
Die ersten Appartements fanden ihre Käufer, und irgendwann schafften der Bürgermeister und die amtierenden Ratsmitglieder von Bad Bellingen Fakten.
Mit einer wichtigen Änderung für die Appartements wurde die Bauauflage „nur für wechselnden Personenkreis“ aufgehoben und in „Wohnen“ geändert. Das war nur mit Zustimmung der Gemeinderäte möglich. Damit war die Absicht, Touristen in die Appartements zu bringen gestorben und die Eigentümer konnten in allen Appartements wohnen, was die Bestimmung für Grünzug eigentlich untersagte.

Es kamen keine Touristen, sondern neue Bewohner für Bamlach.
Das brachte mich in Zugzwang, denn zurück nach Bielefeld ins Westfälische war nicht möglich, und es wurde mit klar, für Betten für Golftouristen müsste ich selbst sorgen.
Zu dem kam, dass wir selbst ein Clubhaus bauen und 2 Millionen Euro investieren mussten.

Verpflichtungen
Mit dem Golfresort und vier Golfplätzen und zwei Clubhäusern haben wir eine Menge Verpflichtungen. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 3.5 Mio Euro jedes Jahr.
Das Golf- und Tagungshotel mit 140 Betten erwirtschaftet  bei einer 50% Belegung mehr als die 4 Golfplätze zusammen. Ohne die 4 Golfplätze kann man das Hotel nicht betreiben. Kein gutzahlender Tourist kommt nur aufgrund des Wetters und der Landschaft. Es müssen schon die 4 Golfplätze dazugehören, und die sind fertiggestellt.
Ex – Bürgermeister Dr. Hoffmann fragte einmal: „Was hat die Gemeinde davon?“ Wir haben daraufhin ein Gutachten erstellen lassen. Der öffentlich bestellte Sachverständige für Wirtschaftsbewertung hat errechnet, dass die Gemeinde 400´000 Euro Mittelzufluss nach Anlauf und Vollbetrieb jährlich erhält.
Zu bedenken ist weiter: es werden 60 – 80 neue Arbeitsplätze entstehen, viele Betriebe im Ort verdienen mit, und die Werbung, die wir überregional in Golfmagazinen schalten, hilft, auf dem Weg mehr Touristen nach Bad Bellingen zu bekommen.

Wechselbäder der Gefühle
Die Anfänge in den Jahren 1998 bis 2006 waren geprägt von Machbarkeit und Unterstützung durch die Entscheider von Bad Bellingen.
Die Wahl von Dr. Hoffmann zum Bürgermeister brachte mir eine ganz neue Lebenserfahrung. So einem wie dem Bäumeflüsterer bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet – und ich lebe schon lange.
Dr. Hoffmann hatte ein persönliches Problem mit mir und hat das voll ausgelebt. Das ist beweisfähig. Die persönlichen Beschimpfungen jucken nicht, aber die sind beweisfähig, man braucht nur in den Zeitungen nachlesen.
Der Schaden, der meiner Firma entstanden ist, beläuft sich auf riesige Summen. Sehr nachteilig ist, dass es nicht zu der geplanten Weiterentwicklung des Golfsportes kommt. Es fehlen uns die 25´000 Golfrunden mit den Übernachtungen. Ohne Bürgermeister Hoffmann würde das Hotel schon gebaut sein. Eine 50% Belegung in einem Premium Suiten – Hotel mit 3000² Wellnessangebot mit Innen- und Außenpool, den man im Bademantel erreichen kann und zwei Golfplätze vor der Türe und mit Shuttle – Bus 2 Golfplätze im Elsass, stellen bei einer 50% - Belegung eine konservative Prognose dar.
Große Hoffnung setze ich auf den neuen Bürgermeister, der auch daran gemessen wird, ober wie versprochen den Tourismus angekurbelt bekommt. Ich will dabei helfen. Dr. Vogelpohl braucht nur auf mich zukommen.

Der Teich war schon 2004 genehmigt
Es ist beweisfähig, dass Dr. Hoffmann seine Position als Bürgermeister benutzt hat, um mich als Person öffentlich zu diffamieren und mir beruflich zu schaden. Lesen Sie Ihre Artikel über die öffentlichen Gemeinderatssitzungen. Lesen Sie das Statement von Herrn Hallebach. Noch schlimmer wird es in den Berichten über: „Bamlach ertrinkt“ Es gab Baggerarbeiten an einem Teich auf der Bahn 1 vom Kapellenberg.
Ohne mich zu informieren ist Dr. Hoffmann mit Presse und Behördenvertretern auf der Baustelle rumgelaufen. In der Presse waren die schlimmsten Dinge zu lesen, selber gebaggert, ohne Genehmigung, Bamlach ist in Gefahr. Mit mir hat Dr. Hoffmann nicht gesprochen.
Heute, ein Jahr später, Bamlach ist nicht geflutet, die Baggerarbeiten sind abgeschlossen. Der Teich war schon 2004 so, wie er jetzt gebaut ist, genehmigt. Herr Dr. Hoffmann hatte mir damit „richtig einen reingewürgt“.




Wir brauchen keinen neuen Regionalplan
Die Argumente von Dr. Hoffmann, Ex - Bürgermeister von Bad Bellingen, gegen die Aufstellung eines Bebauungsplans für ein Golfhotel waren:
Die Forderung nach einer vollständigen Planung für das Hotel und die Benennung eines Investors. Wir sollten mit dem Regionalverband abklären, inwieweit es sich um einen Grünzug verträgliche Lösung bei dem Hotel handelt. Das war die schriftliche Forderung, auf die der Bürgermeister sich bei jeder Absage auf einen Antrag für einen Bebauungsplan für ein Hotel berief.
Beim Schreiben dieser Forderung hat Dr. Hoffmann die unmissverständliche Ansage vom Landrat Herr Schneider im Dezember 2007 in seinem Büro in Lörrach bei einem Besprechungstermin vergessen: „Die Genehmigung für das Hotel wird in Bad Bellingen und hier in Lörrach erteilt“, machte Landrat Schneider deutlich.
Ein weiteres Argument von Dr. Hoffmann war: „der Gemeinderat wird keinen Bebauungsplan aufstellen, bevor der neue Regionalplan gefertigt ist.“ Der Beschluss ist einstimmig und von allen Ratsmitgliedern unterschrieben.
Für die Sonderfläche Golfhotel B15 braucht es keinen neuen Regionalplan. Es besteht ein Regionalplan mit der Sonderfläche Golfhotel B15, der sich mit dem Flächennutzungsplan vereinbart.

Dr. Hoffmann gibt es intern zu
In einem uns vorliegenden schriftlichen Statement heißt es:“ Hoffmann sagte selbst, dass sein Argument mit dem Regionalplan in der Tat nicht haltbar sei, weil eben nur vorgeschoben und somit rechtlich nur schwer aufrecht zu halten ist.“
Er erwähnte, er sei hier mit der Landrätin auf einer abgestimmten Linie.
Im gleichen Statement ist zu lesen: „Auftrag für Gespräch mit Wolters“:“ Sollte dieser Status erreicht werden, würde er als Bürgermeister den Gemeinderat derart beeinflussen, damit dieser dann dem Bauantrag zustimmt.“
Auf der gleichen Seite in dem Statement ist zu lesen: „ Im Rahmen dieser Gespräche kamen Wolters und ich zu einem abgewandelten Konzept, das alle gängigen Argumente gegen das Projekt obsolet machte.“ Alle Bedenken des Bürgermeisters und somit des Gemeinderats, den Hoffmann immer als notwendiges, aber ihm und seinen Auffassungen stets folgendes Anhängsel bezeichnete („es ist immer eine Frage der Darstellung im Gemeinderat, dann klappt es“) waren damit entkräftet und erledigt und das Bauvorhaben somit nunmehr genehmigungsfähig.“
Im Vorfeld dieser Gespräche machte Herr Dr. Hoffmann die Zusage, dass Wolters seinen Antrag im Dezember 2016 erneut stellen kann und bei der Gemeinderatssitzung würde der Antrag dann positiv beschieden.“

 20% Zuwächse bei der Bürgerschaft
Wahlaussage von Bürgermeister Dr. Vogelpohl: 5000 Bewohner
Schon Dr. Hoffmann gab dieses Ziel bei seiner ersten Wahl 2007 vor.
Dr. Vogelpohl wiederholte diese Absicht im Wahlkampf. 5000 Bürger für Bad Bellingen.
Das heißt einen Zuwachs von 20% Neubürgern. 20% mehr Verkehr auf allen Wohnstraßen in ganz Bad Bellingen.