Auf eine Anfrage der Presse gab es eine Modellbesichtigung, und ich habe für diesen Termin noch einige Sachbezogene Gründe worum es wirklich geht, aufgeschrieben.
Zum allgemeinen Verständnis stelle ich diese nachfolgend ins Netz.
Bauland für ein Hotel
Ich habe
nicht verstanden, wieviel Einfluss ein Bürgermeister und die Gemeinderäte hier
in Baden - Württemberg haben. Ich habe überall hier in Deutschland Golfplätze
gebaut.
Der
Kaufpreis der Sonderfläche B 15 war 10mal höher als für Grünland. Es ist der höchste Preis für Bauerwartungsland. Man hatte mir für die Fläche einen Bebauungsplan
für ein Golfhotel zugesagt.
Im
Kaufvertrag im Paragraph 6 ist festgeschrieben: „Das Grundstück ist nicht
erschlossen.“ „Sämtliche Erschließungskosten und Anliegerbeiträge trägt der
Käufer“.
Erschließung
heißt bebaubares Grundstück. Bei der Instandsetzung der Belchenstraße verlangte
man eine Beteiligung in Hinsicht der Bebauung des Hotelgrundstückes, 1/3 der
Gesamtkosten.
Wir
verlangten, dass der Schmutzwasserkanal, der eingebaut wurde, einen großen Durchmesser
haben musste, damit der Anschluss des Hotels gesichert war. Mit der Zusage
bezahlten wir 60´000 Euro Kostenanteil für die Instandsetzung der
Belchenstraße.
(Plan von Herr Hamburger)
Bester Standort in
Deutschland
Nach 50
Jahren „Leben auf dem Golfplatz“ und mit der damit gewonnenen Erfahrung war mir
schnell klar, das Markgräflerland ist der beste Standort für ein Golfresort in
Deutschland. 20 Mio. Einwohner, davon 700´000 Golfer wohnen in einer „Autoreise
– Entfernung“. Golfer reisen gerne und viel. 30 Milliarden Euro geben Deutsche
auf Reisen in Deutschland aus. Für eine 50% Belegung des Golf- und
Tagungshotels am Quellenhof mit 3000 m² Wellnessangebot braucht es 8000 Golfer,
die in ein Auto steigen und einen Kurzurlaub in Bad Bellingen machen. Dabei
muss berücksichtigt werden, dass der Golfstandort erst durch die vier
Golfplätze zum Triple A - Standort geworden ist.
Diese Basis
– Voraussetzungen lassen eine sichere Prognose zu. Bei 100´000 Schweizer
Golfern mit 1 Stunde Fahrzeit ist eine 50% Belegungsvorhersage konservativ. Zu
unseren Hebelhofgästen gehören hauptsächlich Deutsche, ebenso Franzosen,
Holländer und Österreicher. Bei einer Premium – Ausstattung würden die Gäste
von überall kommen und länger bleiben. Zurzeit fährt diese Klientel an Bad
Bellingen vorbei.
Dr. Hoffman
fragte mal, was hat die Gemeinde davon. Wir haben ein Gutachten erstellen
lassen: 400´00 Euro Mittelzufluss an die Gemeinde nach Anlaufen und Vollbetrieb
jährlich in die Gemeindekasse.
Unterstützung von
höchster Stelle
In den
ersten Jahren, in denen wir das Golfresort aufbauten hatten wir an höchster
politischer Stelle Unterstützung erfahren. Das machte Mut, denn als
Einzelperson ein großes Golfresort zu planen und dann auch zu bauen ist eine
große Aufgabe. Ein Lebenswerk.
Nach dem das
Fairway – Living Projekt von mir abgeschlossen wurde, lud Landrat Schneider im
Dezember 2007 Bürgermeister Hoffmann und mich nach Lörrach ein. Es waren noch
einige Sachbeamte bei diesem Gespräch anwesend. Landrat Schneider stellte
gleich zu Beginn des Gesprächs klar, dass seine „Verwaltung das Golfresort
unterstützt“.
Zu Ende des
Gesprächs betonte Landrat Schneider nochmals: „Rechtlich ist ein Hotel auf
dieser Fläche möglich, die Genehmigung dafür wird von der Gemeinde und vom
Landkreis erteilt und nicht vom Regionalverband“.
Der
Regierungspräsident Herr von Ungern-Sternberg schrieb mir am 22.2.2006 unter
anderem folgende Sätze: „zunächst möchte ich Ihnen mein Anerkennen aussprechen,
mit welchem Nachdruck Sie die Idee verfolgen und erfolgreich umsetzen, ich
weiß, wie wertvoll Ihr Engagement für die Gemeinde Bad Bellingen ist, und wie
erfolgreich sich das Hotelhebelhof nach der Übernahme durch Sie entwickelt. Mir
ist es ein Anliegen, dass Sie weiter unsere Unterstützung erfahren.“ „Ich denke,
diesen guten Willen und die Unterstützung haben Sie bei allen beteiligten
Behörden erfahren, als es darum ging, Ihnen die geplante Errichtung eines
Hotels im regionalen Grünzug zu ermöglichen.“
Am 15.1.2016
schrieb mir die Landrätin Marion Dammann: „ Seien Sie versichert, dass die
Weiterentwicklung des Tourismusangebots im Landkreis eine Herzensangelegenheit
ist. Die Gemeinde hat die Planungshoheit inne und kann einen Bebauungsplan im
Einklang mit dem Flächennutzungsplan aufstellen. Dann wäre ein klassisches
Hotel auf diesem Gelände realisierbar. Gerne werde ich die Gemeinde in einem
nächsten Besprechungstermin zu Ihren Plänen ansprechen. Ich bitte jedoch um
Verständnis, dass die Planungshoheit bei der Gemeinde liegt.
Ich hatte in
den ersten 8 Jahren volle Unterstützung durch den damaligen Bürgermeister
Günter Kurbjuweit und die Ratsmitglieder Herr Weisenseel, Herr Senft, Herr Gerspacher, Herr Held, Herr Schilling,
Herr Nunninger und Frau Morath. Man setzte auf Golfsport. Wir bauten die
Golfplätze, übernahmen 2004 den Hebelhof und Ende 2004 haben die Entscheider
der Gemeinde mich ausgesucht auch das Golfhotel zu bauen und zu betreiben. Zu
diesem Zeitpunkt war ich sehr mutig und gab das Signal: „Mach ich“.
Dass sich
mit der Wahl von Dr. Hoffmann zum Bürgermeister alles drehte, konnte ich mir zu
der Zeit nicht vorstellen. Von da ab gab es nur noch Blockaden und Störfeuer.
Als Bürgermeister verkündete Dr. Hoffmann im Kreisparlament: „Golf ist nicht
kriegsentscheidend für Bad Bellingen“.
Ich habe am
15.1.2018 einen neuen Antrag für einen neuen Bebauungsplan für ein Golf- und
Tagungshotel gestellt. Alles läuft darauf hinaus, ob die Ratsmitglieder es als
Unrecht ansehen, was man in den letzten Jahren mit mir gemacht hat. Es geht für
mich dabei um Ehrlichkeit. Und es geht auch um die Weiterentwicklung des
Tourismus und des Golfstandortes Bad Bellingen. Da steht der neue Bürgermeister
Dr. Vogelpohl im Wort, Tourismus in Bad Bellingen zu entwickeln.
In
Zusammenarbeit mit allen 29 Beherbergungsbetrieben aus dem Ort können wir über
den Golfsport 40´000 Übernachtungen erreichen.
Der erste Beschiss war
das Golfhotel B14
Nach dem die
Entscheidung in der Gemeinde gefallen war, Bad Bellingen wolle mit Golf den Rückgang der
Übernachtungszahlen bremsen, wurde 1 Golfplatz und ein 5 Sterne Hotel geplant
und genehmigt. Man wollte am Golfboom in Deutschland teilhaben. Die
Golfplatzplanung und die Pachtverträge bezahlte ich mit viel Geld. Auf der
Parzelle B14 war ein Hotel geplant und in irgendeiner Form vorabgenehmigt.
Für das
5-Sterne-Hotel fand man keinen Investor. Ein Bauträger aus Göppingen zeigte
Interesse und wollte Ferien – Appartements bauen und mit Teileigentum
finanzieren. Mir sagte man, das sind Appartements mit wechselnden Gästen, die
alle ein bis zwei Wochen zum Golfspielen ins Markgräflerland kommen. Rezeption mit einer Managerin wurden
präsentiert. Ein Schwimmbad war in der Anlage geplant. Mir wurde signalisiert,
dass die Gäste hauptsächlich Golfer sein würden.
Wir bauten
einen zweiten Golfplatz in Bamlach und ich ging mit der Absicht schwanger, ein
großes Golfresort für die Region zu bauen.
Die ersten
Appartements fanden ihre Käufer, und irgendwann schafften der Bürgermeister und
die amtierenden Ratsmitglieder von Bad Bellingen Fakten.
Mit einer
wichtigen Änderung für die Appartements wurde die Bauauflage „nur für
wechselnden Personenkreis“ aufgehoben und in „Wohnen“ geändert. Das war nur mit
Zustimmung der Gemeinderäte möglich. Damit war die Absicht, Touristen in die
Appartements zu bringen gestorben und die Eigentümer konnten in allen
Appartements wohnen, was die Bestimmung für Grünzug eigentlich untersagte.
Es kamen
keine Touristen, sondern neue Bewohner für Bamlach.
Das brachte
mich in Zugzwang, denn zurück nach Bielefeld ins Westfälische war nicht
möglich, und es wurde mit klar, für Betten für Golftouristen müsste ich selbst
sorgen.
Zu dem kam,
dass wir selbst ein Clubhaus bauen und 2 Millionen Euro investieren mussten.
Verpflichtungen
Mit dem
Golfresort und vier Golfplätzen und zwei Clubhäusern haben wir eine Menge
Verpflichtungen. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 3.5 Mio Euro jedes
Jahr.
Das Golf-
und Tagungshotel mit 140 Betten erwirtschaftet
bei einer 50% Belegung mehr als die 4 Golfplätze zusammen. Ohne die 4
Golfplätze kann man das Hotel nicht betreiben. Kein gutzahlender Tourist kommt
nur aufgrund des Wetters und der Landschaft. Es müssen schon die 4 Golfplätze
dazugehören, und die sind fertiggestellt.
Ex –
Bürgermeister Dr. Hoffmann fragte einmal: „Was hat die Gemeinde davon?“ Wir
haben daraufhin ein Gutachten erstellen lassen. Der öffentlich bestellte
Sachverständige für Wirtschaftsbewertung hat errechnet, dass die Gemeinde
400´000 Euro Mittelzufluss nach Anlauf und Vollbetrieb jährlich erhält.
Zu bedenken
ist weiter: es werden 60 – 80 neue Arbeitsplätze entstehen, viele Betriebe im
Ort verdienen mit, und die Werbung, die wir überregional in Golfmagazinen
schalten, hilft, auf dem Weg mehr Touristen nach Bad Bellingen zu bekommen.
Wechselbäder der
Gefühle
Die Anfänge
in den Jahren 1998 bis 2006 waren geprägt von Machbarkeit und Unterstützung
durch die Entscheider von Bad Bellingen.
Die Wahl von
Dr. Hoffmann zum Bürgermeister brachte mir eine ganz neue Lebenserfahrung. So
einem wie dem Bäumeflüsterer bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet
– und ich lebe schon lange.
Dr. Hoffmann
hatte ein persönliches Problem mit mir und hat das voll ausgelebt. Das ist
beweisfähig. Die persönlichen Beschimpfungen jucken nicht, aber die sind
beweisfähig, man braucht nur in den Zeitungen nachlesen.
Der Schaden,
der meiner Firma entstanden ist, beläuft sich auf riesige Summen. Sehr
nachteilig ist, dass es nicht zu der geplanten Weiterentwicklung des
Golfsportes kommt. Es fehlen uns die 25´000 Golfrunden mit den Übernachtungen.
Ohne Bürgermeister Hoffmann würde das Hotel schon gebaut sein. Eine 50%
Belegung in einem Premium Suiten – Hotel mit 3000² Wellnessangebot mit Innen-
und Außenpool, den man im Bademantel erreichen kann und zwei Golfplätze vor der
Türe und mit Shuttle – Bus 2 Golfplätze im Elsass, stellen bei einer 50% -
Belegung eine konservative Prognose dar.
Große
Hoffnung setze ich auf den neuen Bürgermeister, der auch daran gemessen wird,
ober wie versprochen den Tourismus angekurbelt bekommt. Ich will dabei helfen.
Dr. Vogelpohl braucht nur auf mich zukommen.
Der Teich war schon
2004 genehmigt
Es ist
beweisfähig, dass Dr. Hoffmann seine Position als Bürgermeister benutzt hat, um
mich als Person öffentlich zu diffamieren und mir beruflich zu schaden. Lesen
Sie Ihre Artikel über die öffentlichen Gemeinderatssitzungen. Lesen Sie das
Statement von Herrn Hallebach. Noch schlimmer wird es in den Berichten über:
„Bamlach ertrinkt“ Es gab Baggerarbeiten an einem Teich auf der Bahn 1 vom
Kapellenberg.
Ohne mich zu
informieren ist Dr. Hoffmann mit Presse und Behördenvertretern auf der
Baustelle rumgelaufen. In der Presse waren die schlimmsten Dinge zu lesen,
selber gebaggert, ohne Genehmigung, Bamlach ist in Gefahr. Mit mir hat Dr.
Hoffmann nicht gesprochen.
Heute, ein
Jahr später, Bamlach ist nicht geflutet, die Baggerarbeiten sind abgeschlossen.
Der Teich war schon 2004 so, wie er jetzt gebaut ist, genehmigt. Herr Dr.
Hoffmann hatte mir damit „richtig einen reingewürgt“.
Wir brauchen keinen
neuen Regionalplan
Die
Argumente von Dr. Hoffmann, Ex - Bürgermeister von Bad Bellingen, gegen die
Aufstellung eines Bebauungsplans für ein Golfhotel waren:
Die
Forderung nach einer vollständigen Planung für das Hotel und die Benennung
eines Investors. Wir sollten mit dem Regionalverband abklären, inwieweit es
sich um einen Grünzug verträgliche Lösung bei dem Hotel handelt. Das war die
schriftliche Forderung, auf die der Bürgermeister sich bei jeder Absage auf
einen Antrag für einen Bebauungsplan für ein Hotel berief.
Beim
Schreiben dieser Forderung hat Dr. Hoffmann die unmissverständliche Ansage vom
Landrat Herr Schneider im Dezember 2007 in seinem Büro in Lörrach bei einem
Besprechungstermin vergessen: „Die Genehmigung für das Hotel wird in Bad Bellingen
und hier in Lörrach erteilt“, machte Landrat Schneider deutlich.
Ein weiteres
Argument von Dr. Hoffmann war: „der Gemeinderat wird keinen Bebauungsplan
aufstellen, bevor der neue Regionalplan gefertigt ist.“ Der Beschluss ist
einstimmig und von allen Ratsmitgliedern unterschrieben.
Für die
Sonderfläche Golfhotel B15 braucht es keinen neuen Regionalplan. Es besteht ein
Regionalplan mit der Sonderfläche Golfhotel B15, der sich mit dem
Flächennutzungsplan vereinbart.
Dr. Hoffmann gibt es
intern zu
In einem uns
vorliegenden schriftlichen Statement heißt es:“ Hoffmann sagte selbst, dass
sein Argument mit dem Regionalplan in der Tat nicht haltbar sei, weil eben nur
vorgeschoben und somit rechtlich nur schwer aufrecht zu halten ist.“
Er erwähnte,
er sei hier mit der Landrätin auf einer abgestimmten Linie.
Im gleichen
Statement ist zu lesen: „Auftrag für Gespräch mit Wolters“:“ Sollte dieser
Status erreicht werden, würde er als Bürgermeister den Gemeinderat derart
beeinflussen, damit dieser dann dem Bauantrag zustimmt.“
Auf der
gleichen Seite in dem Statement ist zu lesen: „ Im Rahmen dieser Gespräche kamen
Wolters und ich zu einem abgewandelten Konzept, das alle gängigen Argumente
gegen das Projekt obsolet machte.“ Alle Bedenken des Bürgermeisters und somit
des Gemeinderats, den Hoffmann immer als notwendiges, aber ihm und seinen
Auffassungen stets folgendes Anhängsel bezeichnete („es ist immer eine Frage
der Darstellung im Gemeinderat, dann klappt es“) waren damit entkräftet und
erledigt und das Bauvorhaben somit nunmehr genehmigungsfähig.“
Im Vorfeld
dieser Gespräche machte Herr Dr. Hoffmann die Zusage, dass Wolters seinen
Antrag im Dezember 2016 erneut stellen kann und bei der Gemeinderatssitzung
würde der Antrag dann positiv beschieden.“
20% Zuwächse bei der Bürgerschaft
Wahlaussage
von Bürgermeister Dr. Vogelpohl: 5000 Bewohner
Schon Dr.
Hoffmann gab dieses Ziel bei seiner ersten Wahl 2007 vor.
Dr.
Vogelpohl wiederholte diese Absicht im Wahlkampf. 5000 Bürger für Bad
Bellingen.
Das heißt
einen Zuwachs von 20% Neubürgern. 20% mehr Verkehr auf allen Wohnstraßen in
ganz Bad Bellingen.